„Ein Geist wie Wasser“
Der Geist eines geübten Budōka ist ruhig und klar wie die Oberfläche eines stillen Sees. Eine solche Oberfläche ist ein Spiegel, der alles reflektiert, was in seiner Umgebung geschieht.
Die körperliche und geistige Übung des Budō ist als Einheit zu sehen. Deshalb müssen Geist und Körper gleichermaßen entwickelt werden.
Der Übende, der ausschließlich seinen Körper trainiert, wird schnell eine Grenze erreichen, denn ohne Erkenntnis wird er falsch handeln. Mit einer nur guten Technik muss er die Disharmonie zwischen Situation und Verhalten durch immense Kraftanstrengungen ausgleichen.
Mit einem erkenntnisfähigen Geist verhält er sich im Vorfeld des Geschehens angepasst und harmonisch.
Wir legen in unserem Dojo Wert auf Sauberkeit, Pünktlichkeit und einen freundlichen offenen Umgang miteinander – geprägt von Respekt und Toleranz gegenüber allen Menschen. Zusammen im Training wollen Erkenntnis über die asiatischen Budo-Werte erlangen, traditionell japanisch, und den Karate-Weg gehen. Für uns ist Karate mehr als ein Sport – es ist eine Haltung im Leben gegenüber uns selbst und unserer Umwelt.